Kino

„Palästina 36“: Der Moment, in dem Wut und Trauer der Palästinenser ihren Ursprung haben

Mit ihrem Film „Palästina 36“ geht Annemarie Jacir zurück in das Jahr 1936, das Jahr des palästinensischen Aufstands. Trotz seiner Parteinahme ist er sehenswert.

6 Min
Szene aus „Palästina 36“: In der Mitte Jeremy Irons, der den Hochkommissar für Palästina und Transjordanien verkörpert.

Szene aus „Palästina 36“: In der Mitte Jeremy Irons, der den Hochkommissar für Palästina und Transjordanien verkörpert.

© Philistine Films

Der Film „Palästina 36“ ist nicht einfach ein Film, er ist ein Politikum. Als er im September beim Toronto Filmfestival seine Weltpremiere feierte, als erster arabischer Film in der Hauptsektion des Festivals, gab es 20 Minuten lang Standing Ovations. In Israel aber wurde eine Filmvorführung in Ost-Jerusalem, von Israel seit 1967 besetzt, im Januar von der Polizei unterbunden, wie das US-Online-Filmmagazin Deadline berichtete. Die Polizisten hätten zudem sämtliche weiteren Filmvorführungen verboten. Nun startet der Film am 14. Mai in den deutschen Kinos.

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