Lieferketten ächzen, Helium wird knapp, Düngerfabriken stehen still, Millionen drohen in die Hungerkrise zu rutschen – und in Washington und Teheran wird weiter gepokert. Mehr als einen Monat nach Beginn des amerikanisch-israelischen Angriffskriegs gegen den Iran zeigt sich immer deutlicher, wie weit die Schockwellen aus der Straße von Hormus reichen. Durch die Meerenge zwischen Iran, Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten fließt rund ein Fünftel des weltweiten Ölangebots, ein erheblicher Teil des globalen Flüssiggashandels sowie bis zu einem Drittel der Rohstoffe für die Düngemittelindustrie.
UPDATE
Iran-Krieg
Straße von Hormus blockiert: Wie der Iran-Krieg Lieferketten, Chipindustrie und Welternährung erschüttert
USA und Iran in gefährlichem Schwebezustand. Trump stoppte Friedensgespräche, die Hormus-Blockade hält an. Doch wer hält länger durch?
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Container am Hamburger Hafen: Es kommen immer weniger an.
© Christian Charisius/dpa
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