Von der Leyen, Kramp-Karrenbauer, Lambrecht, zu Guttenberg – die Liste derer, die im Bendlerblock politisch Schiffbruch erlitten, ist lang. Das Verteidigungsministerium galt lange als „Schleudersitz“ der Berliner Republik. Und dann kam Boris Pistorius (SPD). Ein Mann, der das Kunststück vollbringt, in einem Ressort, das traditionell für Mangelverwaltung und Pannen steht, zum populärsten Politiker des Landes aufzusteigen. Im INSA-Meinungstrend vom April steht er unangefochten auf Platz 1. Bereits seit Monaten ist das so.
Militarisierung
Das Phänomen Boris Pistorius: Deutschlands beliebtester Politiker ohne Kontrolle
Milliarden für die Rüstung, aber kaum Transparenz bei den Ergebnissen. Die Popularität des Verteidigungsministers verdeckt eine zunehmend fragwürdige Bilanz.
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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) besucht in Kiel einen U-Boot-Hersteller. Er ist weiterhin der beliebteste Politiker Deutschlands.
© Petra Nowack/IMAGO
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