Wahl in Fürstenwalde

Parteiloser Bürgermeister reitet auf der AfD-Sympathiewelle zum Sieg

Matthias Rudolph bleibt Bürgermeister von Fürstenwalde. Dass er sich durchsetzen konnte, hängt auch mit der Unterstützung durch die AfD zusammen.

OAZ
4 Min
Matthias Rudolph, Bürgermeister der Stadt Fürstenwalde, konnte sich in der Stichwahl erneut durchsetzen.

Matthias Rudolph, Bürgermeister der Stadt Fürstenwalde, konnte sich in der Stichwahl erneut durchsetzen.

© Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Matthias Rudolph, Amtsinhaber und Kandidat des Bündnisses Fürstenwalder Zukunft (BFZ) sowie der BVB/Freien Wähler, hat die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Fürstenwalde/Spree gewonnen. Mit 53,5 Prozent der Stimmen setzte er sich gegen den SPD-Kandidaten und ehemaligen Bundestagsabgeordneten Mathias Papendieck durch, der 46,5 Prozent erreichte. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,4 Prozent. Rudolph sicherte sich damit eine zweite Amtszeit, obwohl der Wahlkampf von hitzigen Debatten über die politische Unterstützung durch die AfD überschattet war.

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