Verbraucher

Spritpreise, E-Auto-Prämie, neue Zugverbindung: Das ändert sich für Berliner im Mai

Die Entlastungsprämie und die Senkung der Energiesteuer treten mit dem neuen Monat in Kraft. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.

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Die Senkung der Energiesteuer auf Sprit soll Autofahrer entlasten.

Die Senkung der Energiesteuer auf Sprit soll Autofahrer entlasten.

© Lennart Preiss/dpa

Im Mai treten für Verbraucher zahlreiche Änderungen in Kraft. Unter anderem soll die von der Bundesregierung geplante Senkung der Energiepreissteuer – auch Tankrabatt genannt – in Kraft treten, für Beschäftigte im öffentlichen Dienst steigen die Gehälter. Zudem gibt es ab Mai eine neue Zugverbindung von Kopenhagen über Berlin nach Prag. Die wichtigsten Informationen im Überblick.

Die mehr als 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen bekommen mehr Geld. Nach dem Tarifabschluss im vergangenen Jahr steigen die Gehälter um 2,8 Prozent.

Senkung der Energiesteuer auf Sprit kommt im Mai

Ab 1. Mai sollen Benzin und Diesel billiger werden. Von Anfang Mai bis Ende Juni sollen die Steuern auf Diesel und Benzin um je rund 17 Cent brutto pro Liter gesenkt werden. Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar sind die Spritreise stark gestiegen und liegen trotz eines zwischenzeitlichen Rückgangs noch immer weit über dem Niveau vor Kriegsausbruch.

Als Reaktion auf die gestiegenen Kosten will die Koalition eine steuerfreie Krisenprämie für Arbeitnehmer, die Unternehmer an ihre Beschäftigten zahlen können. Eine entsprechende Änderung des Einkommensteuergesetzes passierte bereits den Bundestag und muss noch durch den Bundesrat, was für den 8. Mai geplant ist. Bei Inkrafttreten soll es steuerfrei sein, wenn Arbeitgeber Beschäftigten in diesem Jahr und bis zum 30. Juni 2027 eine Entlastungsprämie von bis zu 1000 Euro zahlen.

Ab dem 1. Mai an können Zugreisende wieder ohne Umstieg mit der Bahn nach Kopenhagen fahren. Ein moderner Zug der tschechischen Bahn ČD verkehrt täglich auf der Strecke Prag–Berlin–Kopenhagen.

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Wer ein E-Auto neu zulassen möchte, kann dafür eine Förderung kassieren. Das neue Förderprogramm für Elektroautos kann rückwirkend für Zulassungen seit Jahresanfang in Anspruch genommen werden. Bisher fehlt noch ein Internet-Portal, auf dem Anträge für den staatlichen Zuschuss gestellt werden können. Das Bundesumweltministerium rechnet laut seiner Website mit einem Start im Mai. Je nach Art und persönlichen Umständen liegen die Fördersummen zwischen 1500 und 6000 Euro. Allerdings gibt es Einkommensobergrenzen, bis zu denen die Förderung ausgezahlt wird. Diese liegen bei 80.000 Euro Haushaltseinkommen im Jahr, mit zwei Kindern bei 90.000 Euro. (mit dpa)

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