Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez versucht derzeit, sich als führende Stimme einer internationalen progressiven Gegenbewegung zur Politik von Donald Trump zu positionieren. Mit einer klaren Ablehnung militärischer Eskalation, einer migrationsfreundlichen Innenpolitik und einem wirtschaftspolitischen Kurs jenseits neoliberaler Dogmen stellt sich Sánchez demonstrativ gegen zentrale Linien des US-Präsidenten.
Diese Ambition wurde zuletzt beim „Treffen progressiver Kräfte“ in Barcelona Mitte April sichtbar. Mehr als 3000 Teilnehmer aus über 100 Organisationen kamen zusammen, darunter internationale Politiker wie der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, Südafrikas Staatschef Cyril Ramaphosa oder die Präsidentin Mexikos Claudia Sheinbaum. Das Ziel: eine koordinierte Antwort auf den globalen Aufstieg rechter und nationalistischer Bewegungen – mit Sánchez als zentrale Figur.
Geopolitik
Pedro Sánchez: Der Mann, der es wagt, Donald Trump die Stirn zu bieten
Spaniens Ministerpräsident geht auf Konfrontationskurs zu Washington: Er verweigert die Nutzung von US-Militärbasen und sucht die Nähe zu Peking. Was steckt hinter dieser Strategie?
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Der Ministerpräsident von Spanien: Pedro Sánchez
© Terje Pedersen/NTB Scanpix/AP/dpa
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