Die frühere FDP-Generalsekratärin Linda Teuteberg hat ihre Kandidatur als stellvertretende Bundesvorsitzende für den Parteitag Ende Mai angekündigt. Dann sollen das Präsidium und der Bundesvorstand der FDP neu gewählt werden. „Deutschland braucht eine starke liberale Stimme. Und die FDP hat das Potenzial, diese Aufgabe wieder überzeugend auszufüllen, wenn sie den Mut dazu aufbringt“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.
Freiheit und Verantwortung seien anspruchsvolle Prinzipien, sagte Teuteberg weiter. „Unser Ziel muss es sein, sie wieder anziehend zu machen. Dazu möchte ich beitragen und mache auf dem kommenden Bundesparteitag ein Angebot: Ich kandidiere als stellvertretende Bundesvorsitzende.“
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Die 45-jährige Juristin aus Potsdam gehört seit 2011 dem FDP-Bundesvorstand an. Von 2019 bis 2020 war sie unter dem damaligen Parteichef Christian Lindner Generalsekretärin. Dem Deutschen Bundestag gehörte sie von 2017 bis 2025 an. Ehrenamtlich engagiert sie sich als stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ sowie als stellvertretende Vorsitzende der Ludwig-Erhard-Stiftung.
Insgesamt sind drei Vizeposten zu besetzen
Die FDP hat derzeit drei stellvertretende Bundesvorsitzende: den früheren Bundestagsvizepräsidenten Wolfgang Kubicki, den nordrhein-westfälischen FDP-Chef Henning Höne sowie die Europaabgeordnete Svenja Hahn. Kubicki und Höne wollen beim Parteitag gegeneinander um das Amt des Bundesvorsitzenden antreten.
Hintergrund der personellen Neuaufstellung sind mehrere Wahlniederlagen der Liberalen. Bei der Bundestagswahl 2025 verpasste die FDP den Wiedereinzug ins Parlament. Der damalige Parteichef Lindner zog sich aus der Politik zurück. Auch bei den jüngsten Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg scheiterte die Partei an der Fünf-Prozent-Hürde.
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