Erstmals seit der Wiedervereinigung reichen die Investitionen in Deutschland rechnerisch nicht mehr aus, um den wirtschaftlichen Verschleiß auszugleichen. Besonders drastisch ist die Entwicklung in Ostdeutschland: Thüringen und Sachsen-Anhalt verzeichnen bundesweit die niedrigsten Nettoinvestitionsquoten. Dort übersteigen die Abschreibungen auf Maschinen, Gebäude und Anlagen die Neuinvestitionen deutlich.
Wirtschaftskrise
Ostdeutsche Wirtschaft attackiert Merz-Regierung: „Die Politik vernichtet industrielle Substanz“
Viele Unternehmen in Ostdeutschland investieren nur noch das Nötigste. Industrievertreter und Kammern schlagen zunehmend Alarm. Was sie uns dazu sagen.
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Substanz geht verloren: Viele ostdeutsche Unternehmen investieren primär in den Erhalt bestehender Anlagen.
© Jan Woitas/dpa
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