Mitten im Streit um die geplante Übernahme der Commerzbank baut UniCredit ihr Russland-Geschäft radikal um – zieht sich aus Russland aber nicht vollständig zurück.
Die italienische Großbank teilte am Donnerstag mit, einen Teil ihrer russischen Tochtergesellschaft an einen Investor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten verkaufen zu wollen. Gleichzeitig soll eine neue Struktur vollständig unter Kontrolle von UniCredit bleiben, vor allem für internationale Zahlungen in Euro und US-Dollar zwischen westlichen und russischen Unternehmen, die nicht unter Sanktionen stehen.
Italienische Bank
Mitten im Commerzbank-Drama: UniCredit baut Russland-Geschäft radikal um
Während UniCredit in Deutschland um die Commerzbank kämpft, baut die Bank ihr Russland-Geschäft um – und bleibt dort bei internationalen Zahlungen weiter aktiv.
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Der Hauptsitz von UniCredit: Der Hauptsitz der UniCredit-Gruppe am Tag einer außerordentlichen Vorstandssitzung mit CEO Andrea Orcel am 4. Mai in Mailand, Italien.
© Emanuele Roberto De Carli/imago
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