Nordhessische Provinz, FDP, dann CDU, dann Linke, jetzt parteilos – das ist, in groben Strichen, der politische Lebenslauf eines Mannes, der heute in Brandenburg über die historische Verantwortung gegenüber jüdischem Leben wacht. Andreas Büttner, laut Wikipedia 1973 in Kassel geboren, hat einen Werdegang hinter sich, der in Nordrhein-Westfalen, Bayern oder Baden-Württemberg vermutlich nie über einen Stadtratssitz hinausgekommen wäre. Von Christdemokraten bis Neosozialisten, dann als Politunternehmer oder Unternehmenspolitiker zu scheitern.
Politskandal
Brandanschlag und Blitzüberweisung: Der Skandal um Brandenburgs Beauftragten gegen Antisemitismus
Eine Analyse über politische Selbstinszenierung, westdeutsche Karrieretransfers in den Osten – und die Frage, wann das Amt zum Vehikel der eigenen Profilierung verkommt.
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Andreas Büttner: Stockt der Karriereplan?
© dpa
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