Politskandal

Brandanschlag und Blitzüberweisung: Der Skandal um Brandenburgs Beauftragten gegen Antisemitismus

Eine Analyse über politische Selbstinszenierung, westdeutsche Karrieretransfers in den Osten – und die Frage, wann das Amt zum Vehikel der eigenen Profilierung verkommt.

8 Min
Andreas Büttner: Stockt der Karriereplan?

Andreas Büttner: Stockt der Karriereplan?

© dpa

Nordhessische Provinz, FDP, dann CDU, dann Linke, jetzt parteilos – das ist, in groben Strichen, der politische Lebenslauf eines Mannes, der heute in Brandenburg über die historische Verantwortung gegenüber jüdischem Leben wacht. Andreas Büttner, laut Wikipedia 1973 in Kassel geboren, hat einen Werdegang hinter sich, der in Nordrhein-Westfalen, Bayern oder Baden-Württemberg vermutlich nie über einen Stadtratssitz hinausgekommen wäre. Von Christdemokraten bis Neosozialisten, dann als Politunternehmer oder Unternehmenspolitiker zu scheitern.

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