Psychologie

Die Neurochemie der Liebe: Warum das Verliebtsein einer Manie ähnelt

Studien zeigen: Verliebtsein trübt das Urteilsvermögen und setzt den Körper unter extremen Stress. Warum ist das so, und wie wird daraus dauerhafte Liebe?

Torsten Harmsen
Torsten Harmsen
10 Min
Verliebte sehen nur sich und tun Dinge, die ihnen in „normalen“ Zeiten peinlich wären.

Verliebte sehen nur sich und tun Dinge, die ihnen in „normalen“ Zeiten peinlich wären.

© B. Leitner/McPHOTO/imago

Die Liebe kann das Urteilsvermögen trüben. Das haben viele Menschen in ihrem Leben festgestellt – oft erst hinterher, wenn der „Rausch“ verschwunden war. „Liebe macht blind“, behauptet ein Spruch. Man muss aber differenzieren: Hier ist nicht die Liebe als langfristige, tiefe Verbindung gemeint, sondern das Verliebtsein, das die Forschung als einen vorübergehenden, intensiven emotionalen und neurochemischen Ausnahmezustand bezeichnet.

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