Die Liebe kann das Urteilsvermögen trüben. Das haben viele Menschen in ihrem Leben festgestellt – oft erst hinterher, wenn der „Rausch“ verschwunden war. „Liebe macht blind“, behauptet ein Spruch. Man muss aber differenzieren: Hier ist nicht die Liebe als langfristige, tiefe Verbindung gemeint, sondern das Verliebtsein, das die Forschung als einen vorübergehenden, intensiven emotionalen und neurochemischen Ausnahmezustand bezeichnet.
Psychologie
Die Neurochemie der Liebe: Warum das Verliebtsein einer Manie ähnelt
Studien zeigen: Verliebtsein trübt das Urteilsvermögen und setzt den Körper unter extremen Stress. Warum ist das so, und wie wird daraus dauerhafte Liebe?
10 Min
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Verliebte sehen nur sich und tun Dinge, die ihnen in „normalen“ Zeiten peinlich wären.
© B. Leitner/McPHOTO/imago
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