Bündnis

Neue Museumsmeile für Berlin: Zusammen ist man stärker – mit Kunst und Wissen für die Zukunft

Wissenschafts- und Kulturinstanzen rund um den Berliner Hauptbahnhof verbandeln sich zum Museumsquartier. Was treibt sie an? Und wie kann Berlin daraus Nutzen ziehen?

3 Min
Die Initiatoren (v.l.): Stefan Brandt (Direktor Futurium), Till Fellrath (Direktor Hamburger Bahnhof), Monika Ankele (Direktorin des Medizinhistorischen Museums), Johannes Vogel (Generaldirektor Museum für Naturkunde), Martin Löcker (Geschäftsführer CA Immo Deutschland GmbH)

Die Initiatoren (v.l.): Stefan Brandt (Direktor Futurium), Till Fellrath (Direktor Hamburger Bahnhof), Monika Ankele (Direktorin des Medizinhistorischen Museums), Johannes Vogel (Generaldirektor Museum für Naturkunde), Martin Löcker (Geschäftsführer CA Immo Deutschland GmbH)

© art/beats/Dean Gold/MuseumsM

Verlässt man sich auf den Berlin-Stadtführer, hat die Metropole mehr als 175 Museen. Glaubt man der KI bei Google, sind es sogar fast 220 und damit käme Berlin im EU-Ranking ja dem Spitzenreiter London nahe.

Wie auch immer, dass Berlin nicht eben Mangel an Kunst-/Kultur-/Wissenschafts-Angeboten leidet, weiß, wer sie nutzt. Nur müsste dieser Reichtum auch in den Stadtvierteln bei allen Leuten bewusster werden. Es braucht in dieser großen, aber hart zum Sparen gezwungenen Metropole Koordination, Vernetzungen, damit Synergien genutzt werden können, Energien und Kreativität nicht verpuffen, wenn jeder nur seins macht.

Kooperation und Austausch sind die Zauberworte. Genau damit will sich in Mitte, nicht „von oben“ beschlossen, sondern gleichsam graswurzeldemokratisch, ein neues Museumsquartier bilden: Die Chefs der Museen Futurium, Hamburger Bahnhof, Medizinhistorisches Museum und Museum für Naturkunde luden am Montag ein, um es zu verkünden.

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