In den Osterferien haben wir mit unserem Ur-Enkel Oskar meine Geburtsstadt Manhattan besucht. Er ist gerade 18 geworden, die Reise ist ein Geburtstagsgeschenk. Wir landen wegen eines Familientreffens in Boston. Martialisch wirkende ICE-Männer lächeln uns zu, kein Trump-Plakat. Entgegen aller Warnungen geht die Einreise wie immer zügig, enttäuschend nur das feuchtkalte Wetter. Die Familie ist um drei Generationen gewachsen und um neue Anverwandte, unkonventionell wurde der Pessach-Sederabend gefeiert.
Reiseerinnerung
Manhattan: Die Hutparade und ein Haus, das wie ein Koffer aussieht
Irene Runge kam in New York zur Welt und wuchs in Manhattan auf. Seit 1949 lebt die jüdische Publizistin in Deutschland. An den Ort ihrer Kindheit kehrt sie regelmäßig zurück.
Irene Runge
7 Min
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Publizistin Irene Runge in ihrer Wohnung in Berlin am 5. Februar 2026.
© Emmanuele Contini/Berliner Zeitung
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