Die Inflation in Deutschland hat im April mit 2,9 Prozent den höchsten Wert seit mehr als zwei Jahren erreicht. Wie das Statistische Bundesamt eine frühere Schätzung bestätigte, kosteten Waren und Dienstleistungen entsprechend mehr als zwölf Monate zuvor. Als wesentlichen Treiber nennt die Behörde die infolge des Iran-Kriegs gestiegenen Ölpreise.
Besonders bei den Kraftstoffen sei der anhaltende Preisdruck für die Verbraucher deutlich spürbar, teilte das Bundesamt mit. Eine vergleichbar hohe Teuerungsrate hatte es zuletzt im Januar 2024 gegeben.
Damit setzt sich der Aufwärtstrend der vergangenen Monate fort: Im Februar hatte die Inflationsrate noch bei 1,9 Prozent gelegen, im März war sie auf 2,7 Prozent geklettert, bevor sie nun im April erneut zulegte.
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