Toxische Loyalität

Rostocker Mordprozess: Warum ein Vater die mutmaßliche Täterin schützt

Im Rostocker Mordprozess um den getöteten Fabian soll der Vater für die Angeklagte gelogen haben. Ein Blick auf die Abgründe toxischer Loyalität vor Gericht.

4 Min
Im Zeugenstand: Wenn Eltern vor den Ermittlungsbehörden die mutmaßlichen Mörder ihrer eigenen Kinder verteidigen. (Symbolbild)

Im Zeugenstand: Wenn Eltern vor den Ermittlungsbehörden die mutmaßlichen Mörder ihrer eigenen Kinder verteidigen. (Symbolbild)

© Martin Schutt/dpa

Fabians Vater glaubt an die Unschuld der Angeklagten. Er sagt, beide seien inzwischen wieder ein Paar. Und er hat seine Aussagen offenbar so verändert, dass die Staatsanwaltschaft Rostock nun wegen des Verdachts der Falschaussage gegen ihn ermittelt. Der 35-Jährige ist damit nicht mehr nur Nebenfigur im Prozess um den Tod seines achtjährigen Sohnes – er ist selbst in das juristische Geschehen hineingezogen.

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