Als Christian Szibor im Jahr 2001 erstmals durch die verwinkelte, verlassene Kaserne neben der Magdeburger Universität läuft, ist das Gebäude kaum mehr als eine Ruine.
Graffiti ziehen sich über die Backsteinwände, irgendwo hallt ein Geräusch durch die dunklen Gänge, und als Szibor plötzlich Schritte hinter sich hört, will er nur noch weg. „In dem Moment, wo ich losrennen wollte, ging oben die Tür auf und ein Sonnenstrahl fiel durchs Fenster“, erinnert er sich heute. „Ab dem Tag war ich in das Bauwerk verliebt.“
Kulturort
Diese Mauern sollten verteidigen – heute verteidigt die Festung Mark die Kultur
Vor 25 Jahren war die Festung Mark noch eine Ruine. Dank Christian Szibor, Chef der Festung, ist sie heute einer der wichtigsten Kulturorte Magdeburgs.
6 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Das historische Häuschen auf dem Gelände der Festung Mark soll zukünftig als mexikanischer Imbiss genutzt werden. Dahinter erhebt sich die ehemalige Defensionskaserne, die heute ein Kulturort ist.
© André Geiger für Ostdeutsche Allgemeine
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*