Mit steigenden Temperaturen steigt auch die Gefahr, von Zecken gestochen zu werden. Sie können Krankheitserreger übertragen. Lyme-Borreliose zum Beispiel. In Berlin wurden in diesem Jahr bereits mehr als 100 Infektionen mit dem Bakterium registriert. Im gesamten vergangenen Jahr waren es mehr als 1400. Außerdem geben Zecken ein Virus weiter, das die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis auslöst, kurz FSME.
Während das Virus direkt mit dem Zeckenstich in den menschlichen Körper gelangt, spielt bei der Borreliose der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle. Wird das infizierte Tier nach weniger als zwölf Stunden entfernt, ist das Risiko zu erkranken sehr gering, da die Bakterien erst vom Darm in die Speicheldrüse der Zecke wandern müssen. Mit zunehmender Saugdauer nimmt das Risiko zu.
Die Blutsauger können sich beim Durchstreifen von hohem Gras und Büschen an der Kleidung, der Haut oder im Fell von Haustieren festsetzen. Um sicherzugehen, dass sie nicht gestochen wurden, greifen immer mehr Menschen zum Smartphone. Viele moderne Modelle helfen dabei, Zecken zu finden.
Gesundheitsratgeber
Zecken-Saison in Berlin: Warum jetzt immer mehr Menschen ihr Handy nutzen
Zecken übertragen Borreliose und FSME: Diese Warnzeichen sollte man kennen. Und so zuverlässig helfen Smartphones, die Blutsauger zu entdecken.
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Eine Zecke, aufgenommen im Berliner Umland: Der FSME-Erreger rückt an die Hauptstadt heran.
© Patrick Pleul/dpa
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