Die Remigrationsfantasien des AfD-Politikers Björn Höcke, wie zuletzt im Podcast „ungeskriptet“ von Ben Bernd geäußert, gehören zum Wunschdenken vieler Menschen im rechtskonservativen Spektrum. Sie zielen nicht nur auf Zuwanderer ohne Aufenthaltsrecht, sondern – im Sinne rechtsextremer Konzepte – letztlich auch auf jene, die ein Bleiberecht haben, teils längst eingebürgert sind und dennoch nicht als „dazugehörig“ gelten sollen. Diese Vorstellungen verfehlen die gesellschaftliche Wirklichkeit grundlegend.
Zuwanderung
Der Vorzeigemigrant will kein Sündenbock sein
Multikulti ist in Deutschland keine Utopie – oder je nach Ansicht Dystopie – mehr, sondern gelebter Alltag. Auch viele Migranten wünschen sich klarere Regeln für das Zusammenleben.
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Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln. Multikulti ist längst da.
© Sabine Gudath/imago
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