Zuwanderung

Der Vorzeigemigrant will kein Sündenbock sein

Multikulti ist in Deutschland keine Utopie – oder je nach Ansicht Dystopie – mehr, sondern gelebter Alltag. Auch viele Migranten wünschen sich klarere Regeln für das Zusammenleben.

7 Min
Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln. Multikulti ist längst da.

Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln. Multikulti ist längst da.

© Sabine Gudath/imago

Die Remigrationsfantasien des AfD-Politikers Björn Höcke, wie zuletzt im Podcast „ungeskriptet“ von Ben Bernd geäußert, gehören zum Wunschdenken vieler Menschen im rechtskonservativen Spektrum. Sie zielen nicht nur auf Zuwanderer ohne Aufenthaltsrecht, sondern – im Sinne rechtsextremer Konzepte – letztlich auch auf jene, die ein Bleiberecht haben, teils längst eingebürgert sind und dennoch nicht als „dazugehörig“ gelten sollen. Diese Vorstellungen verfehlen die gesellschaftliche Wirklichkeit grundlegend.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*