Demonstrationsfreiheit

„Weichreite“ und „Ketzer der Neuzeit“: Wie Streamer die Berliner Polizei überfordern

Auf immer mehr Kanälen wird ins Netz gestreamt: Die Antworten von Senat und Polizei zeigen, wie kompliziert der Umgang mit rechten und linken Livefilmern ist.

4 Min
Beim diesjährigen 1. Mai in Berlin: Polizeibeamte geraten mit Teilnehmern einer Demonstration aneinander.

Beim diesjährigen 1. Mai in Berlin: Polizeibeamte geraten mit Teilnehmern einer Demonstration aneinander.

© dpa

Sie nennen sich „Weichreite TV“, „Eskalabe“ oder „Ketzer der Neuzeit“. Mit Smartphone und Selfiestick filmen sie meist linke Demonstrationen und verbreiten ihre Inhalte über YouTube, TikTok, Rumble oder andere Plattformen.

„Welche Möglichkeiten gibt es für Polizei und Versammlungsleitungen, Einflussnahme durch Provokationen und Übergriffe durch rechte Streamer auf Versammlungsgeschehen zu unterbinden, wenn das Streamen sich offensichtlich nicht mehr im Rahmen von Beobachtung von Versammlungen bewegt?“ Diese Frage stellten die Grünen am Montag dem Berliner Senat.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*