Heute sind Nachhaltigkeitsbehauptungen überall: Hier ist recyceltes PET drin und da Biobaumwolle. Einerseits ist das natürlich toll, andererseits bin ich als Konsumentin auch maximal verunsichert. Was ist wirklich gut für den Planeten, was nur Greenwashing? Und während die Fast-Fashion-Modekonzerne sich heute um Recyclingprogramme bemühen, swipen neue Generationen auf dem Smartphone direkt zum nächsten Shein- und Temu-Haul.
Kürzlich hat die schwedische H&M Group ihre neu ausgewerteten Zahlen für das Jahr 2025 präsentiert: 41 Prozent weniger Emissionen im eigenen Betrieb, 91 Prozent recycelte oder nachhaltiger beschaffte Materialien, ein Resale-Umsatz von 170 Millionen Euro. Man liest diese Erfolgsmeldungen und stellt sich unweigerlich diese eine, resignierte Frage: Interessiert das eigentlich noch jemanden?
Fast Fashion
Krieg, Krisen, Kohlenstoffdioxid: Ist Nachhaltigkeit eigentlich noch Thema, H&M?
Der schwedische Moderiese H&M vermeldet in seinem Nachhaltigkeitsbericht Fortschritte bei Recycling und fairen Löhnen, aber wen interessiert das überhaupt noch?
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Der nächste „Haul“ wartet schon. Redet heute eigentlich noch jemand über Nachhaltigkeit?
© Vira Simon/imago
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