Es ist der 20. Mai 2026, knapp drei Monate nach Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der USA und Israels gegen Iran – und in Washington klingen die Worte des US-Zentralkommandeurs Admiral Brad Cooper noch tapfer: Die Vereinigten Staaten hätten „alle militärischen Ziele erreicht“. Doch im selben Anhörungssaal des Repräsentantenhauses sagt der demokratische Abgeordnete und Irak-Veteran Seth Moulton, was die Bilanz nüchterner zusammenfasst: „Es fühlt sich an, als verlören wir.“ Es gebe keinen Atomdeal, die Straße von Hormus sei nicht offen, und er wolle wissen, „wie viele weitere Amerikaner für diesen Fehler sterben sollen“.
Geopolitik
Hormus-Schock: Warum der US-Iran-Krieg jetzt deutsche Tankfüllungen, Heizkosten und Mallorca-Flüge trifft
Trump droht Iran mit neuen Schlägen. Die Straße von Hormus bleibt gesperrt, Ölpreise steigen weiter. Die wahren Verlierer stehen an deutschen Zapfsäulen.
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Sprit über zwei Euro: Wie hier in Bonn steigen die Kraftstoffpreise wegen der Nahost-Krise überall.
© IMAGO/Marc John
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