Kongo-Epidemie

Ebola-Patient in Berlin: Hinter den Kulissen der Sonderisolierstation der Charité

Ein US-Arzt und seine Familie werden am Campus Virchow auf der größten Sonderisolierstation Deutschlands behandelt. Wie das Personal dort arbeitet – und warum keine Viren nach außen gelangen können.

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Speziell geschultes Personal bei einer Großübung im Jahr 2022 in Berlin. Daran nahm auch die Sonderisolierstation der Charité teil.

Speziell geschultes Personal bei einer Großübung im Jahr 2022 in Berlin. Daran nahm auch die Sonderisolierstation der Charité teil.

© Charité/Krutsch

An der Charité wird derzeit ein Patient behandelt, der am Ebolavirus erkrankt ist. Der Arzt aus den USA infizierte sich in der Demokratischen Republik Kongo. Er wurde nach Berlin ausgeflogen und in die Sonderisolierstation der Charité gebracht. Diese befindet sich auf dem Campus Virchow in Wedding. Seine Frau und die vier Kinder wurden als Kontaktpersonen ebenfalls dorthin verlegt.

Mit 20 Betten ist sie die größte Sonderisolierstation Deutschlands. Spätestens zwei Stunden nach einem gemeldeten Infektionsfall ist sie vollständig einsatzbereit. Ebola, aber auch das Marburg-Virus-Fieber oder die sogenannte Lungenpest und andere lebensgefährliche Infektionskrankheiten können auf dieser Station mit moderner Medizintechnik behandelt werden.

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