Mit welchen Worten kann man ihn beschreiben, den prestigeträchtigen Zug vom Typ SVT 18.16, der unter anderem als „Vindobona“ von Berlin über Dresden und Prag nach Wien fuhr? Gediegen und edel trifft es möglicherweise, was da in der Sonne gelb und rot schon von Weitem herübergrüßt. Mitte Mai steht einer der Kultzüge auf dem Gelände der VIS Verkehrs Industrie Systeme GmbH im sachsen-anhaltinischen Halberstadt. Demnächst soll er nach Radebeul bei Dresden überführt werden, wo er sein neues „Zuhause“ bekommt.
Er ist ein Schmuckstück, ein Stück DDR-Industriekultur, das derzeit mit großem Aufwand und einer riesigen Portion Enthusiasmus vieler Menschen dem Vergessen entrissen wird. Und es ist ein Beweis dafür, dass die DDR unter schwierigen Bedingungen in der Lage war, anspruchsvolle und repräsentative Projekte auf die Beine zu stellen. Das Ganze wird vom Bund, dem Freistaat Sachsen und dem Land Sachsen-Anhalt mit rund fünf Millionen Euro gefördert.
Design
Der Zug „Vindobona“: Ein Schmuckstück der DDR-Industriekultur wird wieder fahren
Der wunderschöne Zug ist ein Beweis dafür, dass die DDR unter schwierigen Bedingungen in der Lage war, anspruchsvolle und repräsentative Projekte auf die Beine zu stellen.
Matthias Stark
9 Min
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Ein SVT 18.16: Der „Vindobona“ hat heute Kultstatus.
© dpa
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