Stadtgeschichte

ZLB-Direktor Jonas Fansa: „Das Damoklesschwert von Kulturgutverlusten schwebt über uns“

Am 6. Juni 1901 beschloss die Berliner Stadtverordnetenversammlung die Gründung einer Stadtbibliothek. Nun wird der 125. Geburtstag gefeiert.

Cornelia Geißler
Cornelia Geißler
10 Min
Für das damals neue Eingangs- und Lesesaalgebäude der Berliner Stadtbibliothek schuf der Bildhauer Fritz Kühn 1965 das Portal mit 117 Varianten des Buchstabens A. Sie stehen für die Entwicklung der Schriftsprachen der Welt.

Für das damals neue Eingangs- und Lesesaalgebäude der Berliner Stadtbibliothek schuf der Bildhauer Fritz Kühn 1965 das Portal mit 117 Varianten des Buchstabens A. Sie stehen für die Entwicklung der Schriftsprachen der Welt.

© Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

Das Programm des Hoffests der Berliner Stadtbibliothek am 6. Juni sieht nach bester Stimmung aus, mit Lesungen, Führungen, Workshops, Diskussionen und einem DJ-Set bis in die Nacht: Gefeiert wird der 125. Geburtstag. Zuletzt war die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) allerdings mehrfach in den Schlagzeilen, weil sie ein neues Gebäude sucht. Und sie wurde von den Einsparungen im Kulturhaushalt hart getroffen. Über Sorgen und Freuden haben wir mit dem ZLB-Direktor Jonas Fansa gesprochen. Der Weg zu seinem Büro führt um mehrere Ecken in dem verwinkelten Bau in der Breiten Straße.

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