Stadtgeschichte

Wie der Feuilletonist Heinz Knobloch mit seinen Büchern Berlin veränderte

Eine kleine Ausstellung holt Texte des berühmten Wochenpost-Journalisten aus dem Vergessen. Er war selbst einer, der die Stadt das Erinnern lehrte.

Cornelia Geißler
Cornelia Geißler
5 Min
Heinz Knobloch während einer Signierstunde beim Rostocker Buchbasar 1977

Heinz Knobloch während einer Signierstunde beim Rostocker Buchbasar 1977

© Unbekannter Fotograf © Stabi Berlin

Diesen Ort werden die Berliner in den kommenden Monaten wieder besonders zu schätzen wissen: Das Stabi-Kulturwerk Unter den Linden, dieses der Staatsbibliothek angeschlossene Museum mit freiem Eintritt, ist so kühl und dunkel, dass man dort gut eine Sommerpause einlegen kann. Und die ist auch noch überaus lehrreich, sind dort doch Schätze des Hauses von 1661 an mit knappen, hochinformativen Erklärungen präsentiert. Eine kleine Sonderausstellung führt in die jüngste Vergangenheit und wartet versteckt am Ende der Hauptpräsentation, als wäre sie eine Fußnote. Aber Fußnoten können bekanntlich ganze Welten öffnen.

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