Nahverkehr

Das Deutschland-Ticket für Azubis kommt – aber nicht für alle

Das neue Ticket kostet künftig 37,80 Euro im Monat. Für viele Azubis hängt der Rabatt aber weiter vom Betrieb ab.

Mia Rade
2 Min
Auszubildende bezahlen für das Deutschlandticket ab Juli gleich viel wie Studenten.

Auszubildende bezahlen für das Deutschlandticket ab Juli gleich viel wie Studenten.

© Julian Stratenschulte

Auszubildende in Berlin und Brandenburg sollen zum Start des neuen Ausbildungsjahres einen Zuschuss zum Deutschlandticket bekommen. Sie zahlen künftig wie auch Studierende nur noch 60 Prozent des regulären Preises – also 37,80 Euro im Monat.

In Berlin soll das vergünstigte Ticket ab Juni in den Vorverkauf gehen. Ab dem 1. Juli 2026 können Auszubildende, Freiwilligendienstleistende sowie Beamtenanwärter es erstmals im Nahverkehr nutzen. In Brandenburg starten Vorverkauf und Nutzung jeweils einen Monat später.

Einen Haken gibt es: Das neue Zuschuss-Ticket gilt zunächst vor allem für Azubis, die nicht klassisch im Betrieb lernen, sondern eine schulische Ausbildung machen – etwa angehende Erzieher oder Pflegekräfte.

Für duale Auszubildende läuft das Deutschlandticket weiter wie bisher über das reguläre Deutschlandticket Job und damit über den Arbeitgeber. Mit dem neuen Modell sinkt der Eigenanteil jetzt auf maximal 37,80 Euro im Monat, außerdem können künftig auch kleinere Betriebe mit weniger als fünf teilnehmenden Beschäftigten einen entsprechenden Jobticket-Vertrag abschließen. Wer eine duale Ausbildung macht, ist damit weiterhin vom guten Willen seines Arbeitgebers abhängig.

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