Die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette ist vom Landgericht Verden zu einer 13-jährigen Haftstrafe verurteilt worden. Klette wurde des besonders schweren Raubs in sechs Fällen schuldig gesprochen. Zudem sprach das Gericht sie wegen Verstößen gegen Waffengesetze und erpresserischen Menschenraubs und räuberischer Epressung schuldig.
Gegen das Urteil kann Revision eingelegt werden, es ist noch nicht rechtskräftig. Klette verübte mit den mutmaßlichen früheren RAF-Mitgliedern Burkhard Garweg und Ernst‑Volker Staub zwischen 1999 und 2016 mehrere Überfälle Geldtransporter und Supermärkte in Niedersachsen, Nordrhein‑Westfalen und Schleswig‑Holstein, um das Leben im Untergrund zu finanzieren.
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Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich eine Haftstrafe von 15 Jahren und eine Verurteilung wegen schweren Mordes gefordert. Dessen wurde Klette nicht schuldig gesprochen. Die Verteidigung hatte hingegen auf Freispruch plädiert - Klette solle ausschließlich für den illegalen Waffenbesitz bestraft werden.
Burkhard und Garweg sind weiterhin flüchtig. Klette wurde im Februar 2024 in ihrer Berliner Wohnung festgenommen.
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