Die Trump-Regierung hat Waffenverkäufe der USA an Taiwan ausgesetzt, nachdem Chinas Präsident Xi Jinping bei einem Treffen in Peking vor einer Woche wegen des Themas mit Krieg gedroht hatte.
Laut einem ranghohen US-Militärvertreter wurde das kontroverse Geschäft von US-Präsident Donald Trump gestoppt. In Taipeh und bei Verbündeten Washingtons sorgt dies für Besorgnis, dass das Weiße Haus von seiner militärischen Verpflichtung abrückt, den Inselstaat im Falle einer möglichen chinesischen Invasion und erzwungenen Wiedervereinigung mit dem Rest des Landes zu schützen.
Eine Politik, die nie ausdrücklich formuliert wurde, deren „strategische Ambiguität“ jedoch seit Jahren zu den Grundpfeilern der US-Außenpolitik zählt. Angesichts der zunehmenden Spannungen um Chinas Anspruch auf Taiwan deutet nun vieles darauf hin, dass Trump stärker auf eine Annäherung an Peking setzt.
Taiwankonflikt
Trump stoppt Waffenlieferungen an Taiwan nach Drohungen aus Peking
Nach einem Treffen mit Xi Jinping stoppen die USA ein milliardenschweres Waffenpaket für Taiwan. In Taipeh wächst die Sorge vor einem Kurswechsel Washingtons.
4 Min
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US-Präsident Donald Trump (l.) posiert für ein Foto mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping während eines Besuchs im Zhongnanhai-Garten.
© Evan Vucci
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