EU-Sanktionen

Wagenknecht über Fall Hüseyin Dogru: „So gehen Diktaturen mit Oppositionellen um“

Nach der Sperrung des Kontos von der Mutter des Berliner Journalisten Hüseyin Dogru übt Sahra Wagenknecht scharfe Kritik an Bundesregierung und EU. Sie spricht von „totalitärem Wahnsinn“.

Raphael Schmeller
Raphael Schmeller
4 Min
Der Fall Hüseyin Dogru sei ein weiteres Beispiel für den autoritären Umbau des deutschen Staates, sagt Sahra Wagenknecht der Berliner Zeitung.

Der Fall Hüseyin Dogru sei ein weiteres Beispiel für den autoritären Umbau des deutschen Staates, sagt Sahra Wagenknecht der Berliner Zeitung.

© Mauersberger/imago

Der Druck auf den Berliner Journalisten Hüseyin Dogru und seine Familie wächst weiter. Nachdem bereits im März zeitweise das Konto seiner Ehefrau gesperrt worden war, wurde nun auch das Konto seiner Mutter eingefroren.

Scharfe Kritik daran kommt von der BSW-Politikerin Sahra Wagenknecht. „Der Fall Dogru erinnert an finstere Zeiten“, sagte Wagenknecht am Donnerstag der Berliner Zeitung. „So geht man in Diktaturen mit Oppositionellen um.“ Der Fall sei ein weiteres Beispiel für den autoritären Umbau des deutschen Staates, mit einem Rechtsstaat habe das nichts mehr zu tun.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*