Umbettung

Ukraine würdigt NS-Kollaborateur – Selenskyj spricht von einem „Helden“

Staatsakt in Kiew sorgt für weltweite Empörung: Präsident Selenskyj bettet den früheren OUN-Führer Andrij Melnyk um. Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem kritisiert die Ehrung scharf.

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Selenskyj würdigte den Nationalisten Melnyk als „Helden“ und Vorbild für die <a href="https://www.berliner-zeitung.de/category/ukraine">Ukraine</a>.

Selenskyj würdigte den Nationalisten Melnyk als „Helden“ und Vorbild für die Ukraine.

© Sven Hoppe/dpa

Mehr als 60 Jahre nach seinem Tod wurde der „Nationalheld“ Andrij Melnyk in der Ukraine beigesetzt. Gemeinsam mit seiner Frau Sofia wurde der frühere Führer der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) am Montag im Rahmen einer Staatszeremonie auf dem Nationalen Militärfriedhof bei Kiew bestattet. Präsident Wolodymyr Selenskyj und Ex-Präsident Viktor Juschtschenko nahmen persönlich an dem Festakt teil.

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