Regierungskrise

Mehr Schröder wagen – Merz sollte die Vertrauensfrage stellen

Die Umfragewerte brechen ein, und in der Union brodelt es. Statt auf Spekulationen zu reagieren, könnte der Kanzler das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen.

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist angeschlagen. Parteiintern wird zunehmend über einen Kanzlertausch spekuliert.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist angeschlagen. Parteiintern wird zunehmend über einen Kanzlertausch spekuliert.

© Bernd Thissen/dpa

Gut ein Jahr nach dem Start der schwarz-roten Bundesregierung ist die Stimmung im Land düster. Die Umfragen sind im Keller, die AfD hat die Union rechts überholt, die Reformen stocken weiterhin, und der Koalitionsstreit kann jederzeit wieder ausbrechen. Die persönlichen Werte des Kanzlers befinden sich auf einem Negativrekord. Laut einer repräsentativen Insa-Umfrage im Auftrag der Bild wünschen sich 67 Prozent der Befragten einen Kanzlerwechsel, wenn die Reformvorhaben scheitern sollten.

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