Rechtsextremismus

Landgericht Pilsen: Marla Svenja Liebich wird nach Deutschland ausgeliefert

Die verurteilte Rechtsextremistin wird nach Deutschland ausgeliefert. Dies entschied jetzt ein Gericht in Tschechien. Liebich kann gegen die Entscheidung Beschwerde einreichen.

2 Min
Marla Svenja Liebich, bekannte Rechtsextremistin, wartet vor einem Saal des Landgerichts.

Marla Svenja Liebich, bekannte Rechtsextremistin, wartet vor einem Saal des Landgerichts.

© Sebastian Willnow/dpa

Das Landgericht im tschechischen Pilsen hat entschieden, dass die verurteilte Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich nach Deuschland ausgeliefert wird. Die Staatsanwaltschaft Halle in Sachsen-Anhalt hatte die Auslieferung beantragt, Liebich lehnte das ab.

Liebich kann gegen die Entscheidung Beschwerde einreichen, die Entscheidung ist damit noch nicht rechtskräftig. Hierfür hat Liebich acht Tage nach Zustellung des Auslieferungs-Bescheides Zeit. Die Beschwerde muss beim Oberlandesgericht (OLG) in Prag eingelegt werden. Bis zur endgültigen Entscheidung bleibt die Rechtsextremistin in Haft in Tschechien.

Liebich änderte Geschlechtseintrag von männlich auf weiblich

Liebich war im Juli 2023 zu einer Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren verurteilt worden. Nach dem Urteil beantragte Liebich eine Änderung seines Geschlechtseintrags von männlich auf weiblich. Den Haftantritt sollte Liebich am 29. August 2025 in der Frauenhaftanstalt Chemnitz absolvieren. Stattdessen setzte sie sich ab und entzog sich dem Strafvollzug. Erst im April dieses Jahres wurde er in Tschechien gefasst.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner