Ungarn

Geld gegen Reformen: Magyar steht jetzt unter verschärfter Aufsicht aus Brüssel

Neuanfang mit Budapest: Die EU-Kommission will bis zu 16,4 Milliarden Euro für Ungarn freigeben – kurz nach dem Brüssel-Besuch von Regierungschef Péter Magyar.

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Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar spricht am Sitz der EU zu den Medien.

Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar spricht am Sitz der EU zu den Medien.

© Virginia Mayo/AP/dpa

Nach einem Besuch des neuen ungarischen Regierungschefs Péter Magyar in Brüssel hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Freigabe von bis zu 16,4 Milliarden Euro angekündigt. Die für Ungarn bestimmten EU-Mittel waren wegen Korruption und anderer Rechtsstaatsverstöße unter Magyars Amtsvorgänger Viktor Orbán „eingefroren“ worden.

Magyar hatte im Wahlkampf versprochen, das Geld so schnell wie möglich loszueisen. Dies ist ihm auf den ersten Blick auch gelungen. Nach nur drei Wochen im neuen Amt als Regierungschef habe er „Milliarden“ für Ungarn erkämpft, brüstete sich Magyar in Brüssel. Das Geld werde für einen „Kickstart“ der ungarischen Wirtschaft genutzt, kündigte der rechtsliberale Tisza-Politiker an.

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