DDR

Ostdeutsche und das Treuhand-Trauma: „Ewig gibt’s uns ja nicht mehr“

Buchvorstellung im Karl-Liebknecht-Haus: Katrin Rohnstocks „Der große Schock“ lässt Menschen zu Wort kommen, die jahrzehntelang schwiegen.

7 Min
„Bildet VEBs!“ fordert das Graffiti. Die Treuhand bildete lieber Arbeitslose.

„Bildet VEBs!“ fordert das Graffiti. Die Treuhand bildete lieber Arbeitslose.

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Es ist kurz vor zehn, und der Raum riecht bereits nach Dringlichkeit. Im Karl-Liebknecht-Haus stellt die Autorin Katrin Rohnstock an diesem Dienstagmorgen ihr Buch „Der große Schock: Ostdeutsche erzählen von den Folgen der Treuhand-Politik“ vor. Eingeladen wurde vom Seniorenklub der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Moderiert wird die Veranstaltung von Uwe Trostel. Der Ökonom, der von 1978 bis 1989 hohe Planungsposten in der DDR bekleidete und 1990 kurzzeitig Stellvertretender Minister für Wissenschaft und Technik war, arbeitete zwischen 1990 und 1992 für die Treuhandanstalt, delegiert auf Grundlage des Modrow-Beschlusses.

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