Chemieindustrie

„Merz versteht den Osten nicht“: Streit um die Zukunft des Chemiedreiecks in Leuna

Eine zentrale Anlage im Chemiedreieck soll schließen. Linke, Gewerkschafter und Betriebsräte warnen vor einer Kettenreaktion und fordern von der Bundesregierung mehr als Standortbesuche.

6 Min
Ein Mitarbeiter von Domo Chemicals steht vor Betriebsanlagen in Leuna.

Ein Mitarbeiter von Domo Chemicals steht vor Betriebsanlagen in Leuna.

© Jan Woitas/dpa

Zum zweiten Mal binnen einer Generation steht im mitteldeutschen Chemiedreieck die Frage im Raum, was von industriellen Biografien bleibt, wenn ein Konzern Anlagen abschaltet. Nach der Wende verschwanden in Ostdeutschland ganze Betriebe. Diesmal geht es um die Zukunft eines eng verknüpften Chemieverbunds und um die politische Sprengkraft einer möglichen neuen Deindustrialisierung.

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