Bundespressekonferenz

Bundesregierung laviert zwischen „Lügenfritz“, NS-Kollaborateuren und ostdeutscher Wirtschaft

„Lügenfritz“ kostet Tausende Euro Strafe, ein NS-Kollaborateur wird in Kiew geehrt – und die Bundesregierung will von all dem nichts gewusst haben. Wirklich?

6 Min
Die Regierungspressekonferenz in der Bundespressekonferenz am 3. Juni 2026: Ausweichmanöver statt Transparenz

Die Regierungspressekonferenz in der Bundespressekonferenz am 3. Juni 2026: Ausweichmanöver statt Transparenz

© IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Die Bundespressekonferenz vom 3. Juni bot einmal mehr ein aufschlussreiches Bild der Kommunikationsstrategie der Bundesregierung: Bei politisch heiklen Themen wurde ausgewichen, relativiert oder auf vermeintlich mangelnde Kenntnis verwiesen. Besonders deutlich zeigte sich dieses Muster bei Fragen zur ukrainischen Erinnerungspolitik, zur strafrechtlichen Verfolgung von Regierungskritik sowie zur auffälligen Absage von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*