Sexarbeit

Bordellbesuch am Hurentag: „Wir brauchen gute Bordellbetreibende“

Am internationalen Hurentag öffnet der Candy-Shop in Berlin-Lankwitz seine Türen – und stellt die politische Debatte über Prostitution infrage.

6 Min
Besitzer und Betreiber des Candy-Shop Aurel Marx im Eingangsbereich des Bordells.

Besitzer und Betreiber des Candy-Shop Aurel Marx im Eingangsbereich des Bordells.

© Thomas Meyer/Ostkreuz

Es ist der 2. Juni, 17 Uhr, Berlin-Lankwitz. Hinter einer unscheinbaren Fassade liegt der Candy-Shop – ein Bordell, das sich selbst als seriösen Betrieb versteht. Heute ist internationaler Hurentag, ein Datum, das seit Jahrzehnten an die Rechte und auch an die oft gefährliche Lage von Sexarbeiterinnen weltweit erinnert.

Johanna Weber, seit über 30 Jahren in der Branche und heute politische Sprecherin des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen, sitzt gegenüber. Neben ihr: Aurel Johannes Marx, Betreiber des Hauses. Was sie erzählen, unterscheidet sich erheblich von dem, was in der Bundespolitik gerade vorbereitet wird.

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