Europäische Union

EU-Erweiterung: Merz fordert schnellere Integration für den Westlichen Balkan

Sechs Staaten warten seit Jahren auf den Beitritt. Deutschland und Frankreich legen nun beim EU-Gipfel in Montenegro einen Plan vor. Wer reformiert, soll belohnt werden.

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Die EU-Staats- und Regierungschefs beim Familienfoto auf dem EU-Westbalkan-Gipfel in Tivat, Montenegro

Die EU-Staats- und Regierungschefs beim Familienfoto auf dem EU-Westbalkan-Gipfel in Tivat, Montenegro

© LUDOVIC MARINLudovic Marin/AFP

„Wir wollen die Staaten des Westlichen Balkans so schnell wie möglich in der EU. Dass wir seit 13 Jahren keine Mitglieder mehr aufgenommen haben, zeigt auch Versäumnisse der EU. Die wollen wir heute überwinden.“ Das teilte der Bundeskanzler Friedrich Merz am Freitag am Rande des EU-Westbalkan-Gipfels im montenegrinischen Tivat auf X mit. Gemeinsam mit anderen Politikern legte er ein Positionspapier für eine schnellere EU-Erweiterung vor. Demnach sollen Beitrittskandidaten bereits während laufender Verhandlungen schrittweise in die EU eingebunden werden, etwa durch Zugang zum Binnenmarkt oder einen Beobachterstatus in EU-Institutionen. Der Vorschlag gilt für die sechs Westbalkanstaaten sowie Moldau.

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