Ausstellung

Kinder, die mehr sehen als ihr Township

In der Südafrikanischen Botschaft Berlin zeigte Fotograf Guido Werner sein Charity-Projekt „Make Dreams Visible“. Es geht um Bilder, Bildung – und um konkrete Hilfe für Kinder in Kapstadt.

Daniel Cremer
Daniel Cremer
6 Min
Ein Kind aus Philippi in Kapstadt, porträtiert für das Charity-Projekt „Make Dreams Visible“. Die Ausstellung in der Südafrikanischen Botschaft Berlin unterstützt Bildungsarbeit vor Ort.

Ein Kind aus Philippi in Kapstadt, porträtiert für das Charity-Projekt „Make Dreams Visible“. Die Ausstellung in der Südafrikanischen Botschaft Berlin unterstützt Bildungsarbeit vor Ort.

© Guido Werner

Manchmal beginnt ein Abend mit Wein, Botschaftsparkett und schönen Worten. Und manchmal bleibt am Ende ein Blick hängen. Der eines Kindes, das nicht darum bittet, gerettet zu werden, sondern gesehen.

Genau darum geht es bei „Make Dreams Visible“, einem Charity-Projekt des Fotografen Guido Werner und des Unternehmers Dieter Ortmann, Honorarkonsul der Republik Südafrika für Thüringen und Hessen. Am Mittwochabend wurde die Ausstellung in der Südafrikanischen Botschaft in Berlin gezeigt. Gäste aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kamen, um Porträts von Kindern aus Philippi zu sehen, einem Township in Kapstadt.

Die Fotografien werden von persönlichen Interviews begleitet. Sie erzählen nicht zuerst von Mangel, sondern von Hoffnungen, Talenten und Zukunftsplänen. Also von dem, was im schnellen europäischen Blick auf Armut gern verschwindet: Möglichkeit.

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