Verhaltensforschung

Neue Studie zu Alpha-Tieren: Welchen Preis sie für ihre Macht zahlen

Laut einer Studie der Humboldt-Universität nehmen auch Tiere Ungleichheit nicht einfach hin. Sie haben unterschiedliche Methoden, das Gleichgewicht der Macht aufrechtzuerhalten.

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Schimpansen verbünden sich gegen mächtige Tiere.

Schimpansen verbünden sich gegen mächtige Tiere.

© Olaf Wagner/imago

Auch Alpha-Tiere haben es nicht unbedingt leicht. Das geht aus einer neuen Studie der Humboldt-Universität hervor. Ungleichheit zieht dieser zufolge nicht nur bei Menschen ungleichheitsmindernde Verhaltensweisen (Kritik, Spott, Ungehorsam oder sogar die Vertreibung oder Hinrichtung von Mächtigen) nach sich, sondern auch in Tiergesellschaften. „Wenn mächtige Tiere aggressives Verhalten an den Tag legen, um sich einen besseren Zugang zu Nahrung oder Paarungspartnern und -partnerinnen zu verschaffen, können andere Gruppenmitglieder mit Ausgleichsverhalten reagieren“, sagt Danai Papageorgiou, Verhaltensbiologin und Leiterin der Emmy-Noether-Gruppe „Aufrechterhaltung des Machtgleichgewichts in Tiergesellschaften“ an der HU.

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