Bildung

Bildungspolitik der CDU ist, wenn Lesen, Schreiben und Rechnen schon als Erfolg gelten

„Lesen, Schreiben, Rechnen sind keine Fremdwörter mehr.“ So lobt die Berliner CDU ihre eigene Bildungspolitik. Man fragt sich, wie tief die Messlatte liegt. Ein Kommentar.

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Katharina Günther-Wünsch (l.), Senatorin für Bildung, Jugend und Familie und Lebensgefährtin von Kai Wegner, hält zusammen mit Martina Patzwall ein Schild.

Katharina Günther-Wünsch (l.), Senatorin für Bildung, Jugend und Familie und Lebensgefährtin von Kai Wegner, hält zusammen mit Martina Patzwall ein Schild.

© Annette Riedl/dpa

„Lesen, Schreiben, Rechnen sind keine Fremdwörter mehr.“ Mit diesem Satz lobte CDU-Generalsekretärin Ottilie Klein auf dem Berliner Landesparteitag die Bildungspolitik ihrer Partei. Auch Bürgermeister Kai Wegner griff diese Worte auf, offenbar, um den Eindruck einer bildungspolitischen Wende unter CDU-Verantwortung zu vermitteln. Gleichzeitig drängt sich eine andere Frage auf: Wie hoch liegt eigentlich die Messlatte – oder, besser gesagt, wie tief?

Denn Lesen, Schreiben und Rechnen sind nicht die Kür eines Bildungssystems. Sie sind sein elementarer Auftrag der gewählten Regierung.

Auf X wurde der Satz mit der Frage nach dem Maßstab kommentiert. Ottilie Klein reagierte darauf persönlich und erklärte, die „28 Jahre SPD-geführte Bildungspolitik“ habe ihre Partei in nur „drei Jahren“ ändern können – „mit klarem Fokus auf Qualität, mehr Lehrern & weniger Unterrichtsausfall“.

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