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DWD warnt vor Gewittern und Sturmböen: Ungemütliches Wochenende in Ostdeutschland

Der Deutsche Wetterdienst warnt in Ostdeutschland vor Schauern und Sturmböen, es bleibt kühl. Erst ab der Wochenmitte steigen die Temperaturen wieder deutlich an.

3 Min
Am Wochenende ist in den Ost-Bundesländern mit Schauern und teilweise Gewittern zu rechnen.

Am Wochenende ist in den Ost-Bundesländern mit Schauern und teilweise Gewittern zu rechnen.

© Philip Dulian/dpa

Ein sonniges Juni-Wochenende in Berlin und Brandenburg kündigt sich nicht an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für Samstag und Sonntag Schauer, Gewitter und kräftige Windböen voraus. Auch in den übrigen ostdeutschen Ländern bleibt es unbeständig. Erst zur Wochenmitte soll Sommerwärme folgen.

Über der Hauptstadtregion liegt nach Angaben des DWD vom Samstagmorgen mäßig warme Meeresluft, die zwischen einem Tief über Skandinavien und einem Hoch über Südwesteuropa herangeführt wird. Am Samstag erwarten die Meteorologen wechselnd bis stark bewölktes Wetter mit wiederholten Schauern und einzelnen Gewittern. Die Höchstwerte liegen zwischen 19 und 22 Grad.

Sturmböen und sogar Hagel möglich

Verbreitet seien Windböen bis 60 Kilometer pro Stunde aus West zu erwarten, in Schauernähe auch Sturmböen bis 70 Kilometer pro Stunde, teilte der DWD mit. Bei Gewittern könnten die Böen vereinzelt auf bis zu 80 Kilometer pro Stunde zunehmen, dazu sei kleinkörniger Hagel möglich.

Am Sonntag bleibt es nach DWD-Angaben windig und unbeständig. Bei wechselnder bis starker Bewölkung ziehen erneut Schauer und örtliche Gewitter durch. Die Temperaturen erreichen in Berlin und Brandenburg nur noch 16 bis 19 Grad. Auch dann sind Windböen und in Gewitternähe Sturmböen möglich.

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Auch in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen prägen Schauer, einzelne Gewitter und kräftiger Westwind das Wochenende. An der Ostseeküste rechnet der DWD am Samstag mit Höchstwerten von 17 bis 20 Grad und Sturmböen bis 70 Kilometer pro Stunde. Auf dem Brocken in Sachsen-Anhalt sowie auf dem Fichtelberg im sächsischen Erzgebirge sind den Angaben zufolge Sturmböen um 75 Kilometer pro Stunde zu erwarten. Im Bergland von Sachsen und Thüringen liegen die Höchstwerte am Sonntag bei lediglich 13 bis 17 Grad. Am Samstag bewegen sich die Temperaturen in den neuen Bundesländern um die 20 Grad.

Eine Wetterbesserung zeichnet sich nach Angaben des DWD ab Dienstag ab. Dann steigen die Höchstwerte in den ostdeutschen Ländern verbreitet auf 21 bis 24 Grad, neben Sonne ziehen nur noch zeitweise dichtere Wolkenfelder durch. Bundesweit werden am Dienstag bereits bis zu 29 Grad in Freiburg erwartet.

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