Verteidigungsministerium

Erst „Staatswohl“, dann „Büroversehen“: Pistorius nennt doch Zahl der Kriegsdienstverweigerer

Nach vier Monaten liegt die Zahl der Anträge bereits bei mehr als zwei Dritteln des Gesamtwerts von 2025. Die Linke sieht in der Korrektur keinen erledigten Einzelfall.

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Boris Pistorius (SPD), Verteidigungsminister: Sein Haus nennt nun doch aktuelle Zahlen zu Kriegsdienstverweigerern.

Boris Pistorius (SPD), Verteidigungsminister: Sein Haus nennt nun doch aktuelle Zahlen zu Kriegsdienstverweigerern.

© Elisa Schu/dpa

Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung steht im Grundgesetz. Trotzdem stellte die Bundesregierung aktuelle Zahlen dazu in einer Antwort an den Bundestag zunächst unter Geheimschutz. Mehrere Fragen zu Anträgen auf Kriegsdienstverweigerung im Jahr 2026 wurden nicht öffentlich beantwortet. Begründet wurde das mit dem Staatswohl.

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