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Vorwort
Seit Jahrhunderten lebt ein kleines slawisches Volk unter, neben und mit den Deutschen. Es unterscheidet sich bis heute von den Deutschen durch eine eigene Sprache, eigene Sitten, Bräuche und Traditionen sowie eine eigene Hymne und Fahne.
Vor allem die Industrialisierung sowie juristische und politische Restriktionen bewirkten, dass die slawische Mehrheitsbevölkerung in ihrem Siedlungsgebiet im Verlaufe der Zeiten zu einer ethnischen Minderheit wurde.
Typisch für die soziale Lage in der Lausitz Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts war der spätfeudale Gegensatz von adligem deutschen Grundherrn und leibeigenen oder erbuntertänigen Bauern. Die vor allem östlich der Elbe starke Konzentration von Grundherrschaft, Leibeigenschaft und Patrimonialgerichtsbarkeit (quasi „private“ Rechtsprechung des Grundherrn über seine Hörigen) in einer Hand, machte die slawischen Bauern in besonders starkem Maße unfrei.
In ihrem Alltag erlebten sorbische Familien, dass ihnen immer wieder die Benutzung der sorbischen Sprache in Schule und Kirche verboten oder zumindest mit restriktiven Mitteln behindert wurde. Gegen derartige Benachteiligungen engagierten sich viele sorbische Lehrer und Pfarrer beider christlicher Konfessionen.
Mit allen deutschen „Obrigkeiten“ gab es mal mehr, mal weniger heftige Differenzen. Dabei passte sich das Verhalten vieler Lausitzer Slawen an die Verhältnisse an, ohne dass sie ihre slawische Identität vollständig aufgaben. Andererseits gab es stets Gruppen und Persönlichkeiten, die sich dafür engagierten, über die eigenen Angelegenheiten, Rechte und Interessen selbst bestimmen zu können.
Wesentliche Momente dieses Ringens aus den letzten knapp 200 Jahren sollen hier nachgezeichnet werden.
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Wo die Lausitzer Slawen zu Hause sind.
© Grafik: Catalina Hildebrandt/OAZ
Ausgehend vom Großherzogtum Baden griff die Revolution von 1848 auf viele deutsche Fürstentümer über. In vielen Einzelstaaten, auch in Preußen und Sachsen, beriefen die Könige (Friedrich Wilhelm IV. in Berlin und Friedrich August II. von Sachsen) liberale Regierungen, die sogenannten Märzkabinette.
Wenngleich die Revolution am Ende letztlich vor allem an der Uneinigkeit der Revolutionäre und an der Gegenrevolution der Fürsten scheiterte, blieb sie nicht ohne Wirkung auf den Alltag. Unmittelbare Folgen waren unter anderem die Beseitigung der Feudalordnung, die Aufhebung der Pressezensur und die sogenannte Bauernbefreiung, das heißt, die Aufhebung der persönlichen Verpflichtungen der Bauern gegenüber den Grundherren.
Langfristig bedeutsam waren die politischen Grunderfahrungen im kritischen Umgang mit den Herrschenden, die Möglichkeit und Notwendigkeit einer Teilhabe „von unten“.
Die unablässigen emanzipatorischen Bestrebungen vieler sorbischer Aktivisten mündeten während und nach der Revolution von 1848 in der Gründung unzähliger, meist lokal konzentrierter sorbischer Bildungs-, Gesangs-, Schüler-, Studenten-, Lehrer- und Pfarrer-Vereine.
Der Osterritt ist ein zentraler religiöser und kultureller Brauch der katholischen Sorben, der die Auferstehung Christi verkündet und zugleich sorbische Identität, Tradition und Gemeinschaft stärkt.
© photo2000 via www.imago-images.de
Prozess ethnischer Selbstbehauptung
Nicht unwichtig für heutige Streiter um bessere Rechte für die Lausitzer Slawen: Im Serbske rěčenske towarstwo (Sorbischer Redeübungsverein, gegründet am 5. September 1848) schlossen sich Lehrer, Justizbeamte, Vorwerksbesitzer, Müllermeister, Lehnbauern und andere Sorben mit dem Ziel zusammen, „sich für die politische Bildung des sorbischen Volkes“ einzusetzen.
Ferner bestimmte das Statut: „Gegenstand der Rede darf alles sein, was Glaubensfragen nicht betrifft.“ Einige Vereine überlebten ihr Verbot in der Nazizeit und wirken noch in der Gegenwart, etwa Maćica Serbska (Verein für sorbische Volksbildung) oder Towarstwo swjateju Cyrilla a Methoda (St.-Cyrill-Methodius-Verein).
In diesem Prozess ethnischer Selbstbehauptung ging es zuerst und vor allem darum, die eigenen kulturellen und sozialen Interessen und Bedürfnisse durchzusetzen. Zugleich aber schuf man Grundlagen, um die eigene Kultur für die nachkommenden Generationen zu bewahren. Der Stärkung des sorbischen Nationalbewusstseins diente zudem die Schaffung unterschiedlichster Publikationsorgane. Mehrere waren eher kurzlebig und stellten meist aus finanziellen Gründen ihr Erscheinen ein.
Der Pfarrer Handrij Zejler (1804–1872) gab ab 1849 die Tydźenka nowiny (Wochenzeitung) heraus, die ab 1854 als Serbske Nowiny (Sorbische Zeitung) erschien. Auch sie überlebte ihr Verbot ab 1937 und erscheint heute als tägliche Abendzeitung.
„Slawische Jahrbücher“ in deutscher Sprache
Herausragend in diesem Streben nach gleicher Achtung für ihre Kultur und Sprache ist Jan Arnošt Smoler (1816–1884). Er gründete gemeinsam mit Zejler 1847 die Maćica Serbska, gab ab 1852 in deutscher Sprache die „Slawischen Jahrbücher“ heraus, gründete eine sorbische Buchhandlung und einen sorbischen Verlag.
Smoler informierte im Mai 1848 Robert Blum, Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung, darüber, dass die Lausitzer Slawen „in Sachsen und Preußen sich vielfältig in gedrückter Lage“ befinden.
Er bat den Abgeordneten, dass in die künftig „geltenden Grundrechte eine Bestimmung eingefügt würde, vermöge welcher die Erlösung der slawischen Bewohner Deutschlands aus dem geistigen, durch die Verkümmerung ihrer nationalen Sprache in Kirche, Schule und vor Gericht entstandenen Elende erfolgen könnte.“ Blum antwortete, „daß diesem Wunsche wahrscheinlich schon in nächster Zeit gewillfahrt werden dürfte.“
Die Nationalversammlung beschloss am 31. Mai 1848, dass sie „in vollem Maße das Recht anerkenne, welches die nichtdeutschen Volksstämme auf deutschem Bundesboden haben, den Weg ihrer volkstümlichen Entwicklung ungehindert zu gehen und in Hinsicht auf das Kirchenwesen, den Unterricht, die Literatur und die innere Verwaltung und Rechtspflege sich der Gleichberechtigung ihrer Sprache, soweit deren Gebiete reichen, zu erfreuen …“
Zweisprachige Lausitz
© Andreas Franke/Imago
Slawen als gleichberechtigte Bürger im deutschen Staat
Wir wissen heute, wie wenig sich davon in der Wirklichkeit wiederfand. Aber ein wichtiger Anknüpfungspunkt für das Mühen vieler Sorben in den nächsten Jahrzehnten, ihr Nationalbewusstsein stärker auszuprägen sowie größere Eigenständigkeit und Selbstbestimmung durchzusetzen, war gegeben.
Immer mehr Lausitzer Slawen erkannten, dass und wie auf dem Weg zur Beseitigung von Unterdrückung und Diskriminierung nationale und soziale Interessen sich gegenseitig bedingen.
Politisches Ziel dieses Prozesses – später „nationale Wiedergeburt“ genannt – war nicht die Schaffung eines sorbischen Nationalstaates. Es ging vielmehr darum, dass die Lausitzer Slawen sich zu ethnisch selbstbewussten und – damit einhergehend – zu gleichberechtigten Bürgern eines deutschen Staates entwickeln können.
Keine Behörde, kein Amt, keiner von den „Herren“ dieser Zeit, sollte ihnen mehr das Recht nehmen, die eigene Kultur zu leben. Sorbische Identität wurde im Denken und Fühlen vieler Lausitzer Slawen immer deutlicher als Grundlage für die weitere Existenz ihres Volkes erkannt. Parallel zu dieser Emanzipation gewannen die Wechselbeziehungen der Sorben zu ihren slawischen Brüdern, den polnischen und tschechischen Nachbarn, an Bedeutung.
Richtungsweisendes Treffen in Hoyerswerda
Mitte Mai 1998 sagte der damalige Bundespräsident Roman Herzog zum 150. Jahrestag der 1848er-Revolution in der Frankfurter Paulskirche: In dieser Revolution „sind die Prinzipien formuliert worden, die noch heute die Grundlagen unserer staatlichen Existenz ausmachen: Das Bekenntnis zu Menschenrechten und Demokratie und der gemeinsame Wille, die verschiedenen Regionen und Strömungen in unserem Land zu einem freien Gemeinwesen zu vereinigen.“
Ein nachhaltig wirkender Höhepunkt der „nationalen Wiedergeburt“ datiert auf den 13. Oktober 1912. An diesem Tag trafen sich mehr als fünfzig selbstbewusste Sorben aus 31 sorbischen Vereinen im Ball- und Gesellschaftshaus in der Braugasse 1 am Markt in Hoyerswerda.
Sie alle wussten: Ein Verein allein ist schwach, kann wenig bewirken. Sie alle suchten, aus dieser Schwäche herauszukommen. Sie wollten den Deutschen gleichberechtigt und nicht von ihnen geschurigelt sein. Die Kraft der Vereine sollte gebündelt werden.
Dafür gründeten sie die Domowina – Zwjazk Łužiskich Serbow (Domowina – Bund Lausitzer Sorben), einen Dachverband aller sorbischen Vereine. Er umfasste die nach 1848/49 entstandenen Vereine mit etwa 2000 Mitgliedern und sollte das sorbische kulturelle Leben weiter festigen. Den Namen schlug Pfarrer Bogumił Šwjela vor. „Domowina“ leitet sich von „dom“ (Haus/Zuhause) ab und benennt auf poetische Weise die Liebe zur Heimat, zu Landschaft und Kultur.
Geistiges und wirtschaftliches Glück der Sorben
In der Namensgebung für den Dachverband spiegeln sich zwei Absichten. Zum einen wollte man Heimat und Heimstatt für alle sorbischen Vereine sein, um gemeinsam für die Identität der Lausitzer Slawen zu wirken. Zum anderen sollte es keine Rolle spielen, ob die Mitglieder sich der protestantischen oder katholischen Kirche zugehörig fühlten oder gar Atheisten waren, und in welchem Teil der Lausitz sie lebten.
Verantwortung für alle sorbischen Vereine, Stärkung der slawischen Identität und religiöse Toleranz waren Gründungskonsens der Domowina. Zum Zweck des Dachverbandes legte das Statut (in der Fassung von 1913) fest: „Hebung und Förderung der angeschlossenen Vereine, besonders in deren Bemühen um das geistige und wirtschaftliche Glück des sorbischen Volkes.“
Im ersten Jahrzehnt fiel es der Domowina sehr schwer, diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Die junge Organisation musste erst das Laufen lernen. Allerdings wurde es ihr auch schwer gemacht. Zum einen sahen einzelne Vereine und Persönlichkeiten zu oft nur den eigenen „Kirchturm“, und den des Nachbardorfes als Hemmnis, Gegner oder Feind. Sie betonten in ihrem Denken und Handeln eher die (kleinen) Unterschiede und vergaßen die (großen) Gemeinsamkeiten. Zum anderen agierten auch in der Lausitz zahlreiche deutsche „Vaterlandsvereine“.
Von der emanzipativen Idee zur ausgrenzenden Haltung
Mit der Gründung des Dachverbandes reagierten die Lausitzer Slawen zugleich auf den im Alltag sukzessive reaktionär werdenden deutschen Nationalismus. Der war in der 1848er-Revolution eine Idee, die das Zusammengehörigkeitsgefühl der Deutschen gegen die Kleinstaaterei der zahlreichen Fürstentümer beeinflusste. Er wandelte sich aber von einer emanzipativen Idee zu einer ausgrenzenden, rechtsorientierten Haltung.
Im Jahr der Domowinagründung war das sorbenfeindliche Wirken des 1891 gegründeten Alldeutschen Verbandes unübersehbar, unüberhörbar. Mit seinen rassistischen Denkweisen war er um die Jahrhundertwende zur lautstärksten und einflussreichsten pangermanisch-völkischen Organisation geworden.
Eduard von Hartmann (1842–1906), einer der geistigen Väter des deutschen Nationalismus, forderte 1885: „Wenn die Slaven das Deutschthum in ihren Grenzen ausrotten, so müssen wir Repressalien üben, das heißt, das Slaventum in unseren Grenzen ausrotten, wenn nicht der Einfluss des Deutschthums in der Geschichte der Kulturvölker sinken soll.“
Verbreitung deutsch-nationalistischer Anschauungen
Und in einem von Ernst Haase verfassten Artikel über Großdeutschland aus dem Jahre 1895 heißt es unter anderem: „Im heutigen Deutschen Reich wohnen neben 47 Millionen Deutschen vier Millionen Undeutsche [...] Daraus ergibt sich für uns Deutsche […] die Notwendigkeit einer staatlichen Entwickelung in der Richtung der Herstellung der Uebereinstimmung zwischen Sprachgebiet und Staatsgebiet, zunächst die Verwandelung des jetzigen Staatsgebietes des Deutschen Reichs in ein Nationalgebiet durch Germanisierung aller innerhalb desselben lebenden Sprachfremden und Rassenfremden – und für später die Verwandelung des jetzigen deutschen Sprachgebietes innerhalb und außerhalb der Reichsgrenzen in ein deutschvolkliches Staatsgebilde.“
Vor allem Kulturkampf und Sozialistengesetz im preußisch dominierten Deutschland bewirkten am Ende des 19. Jahrhunderts die weite Verbreitung deutsch-nationalistischer Anschauungen. Sie beschworen das Feindbild der slawischen Unkultur, die das deutsche Volk bedrohe und zersetze. Damit verbunden war die Forderung nach einem national und „rassisch“ einheitlichen Staat. Die spätere „Volksgemeinschaft“ der Nazis schimmert schon durch.
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Das Zentrum des Ringens um Gleichberechtigung
Aber zurück zur Domowina. Der Erste Weltkrieg mit Zerstörung, Leid und Tod brachte auch die Domowina fast zum Erliegen. Erst am 21. Juli 1921 wurden in Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda wieder Kreisverbände gegründet, später folgten weitere.
Erneut ging man daran, politische und kulturelle Rechte der Sorben zu erkämpfen sowie die sorbische Kultur und Sprache mit Leben zu erfüllen. Am 24. Juli 1921 beriet – wieder in Hoyerswerda – eine Delegiertenkonferenz die Satzung, vor allem aber die politische Linie. Die Domowina sollte zum Zentrum des Ringens um Gleichberechtigung der Sorben werden.
Die Slawen aus Sachsen und Preußen wollten nicht Reichsbürger „zweiter und dritter Klasse“ sein. Deshalb einigten sie sich, dem sorbischen Volk stets fest verbunden zu sein, alle Formen der Unterdrückung, Entrechtung und Germanisierung scharf zurückzuweisen, entschlossen um ihre Rechte zu kämpfen.
Nicht in jedem Fall war das Handeln der Domowina in dieser Zeit von klaren Alternativen zur herrschenden Politik gekennzeichnet. Stets aber war das Bemühen auffallend, hinter die Kulissen zu schauen. Das half vielen Lausitzer Slawen, ihre Lage zu erkennen und nicht länger hinnehmen zu wollen.
Neue Sympathien für sorbische Vereine
Auch die niedersorbische Dichterin Mina Witkojc (1893–1975), von 1923 bis 1931 Redakteurin des Bramborski Serbski Casnik (Brandenburger sorbische Zeitung, erste Zeitung mit Beiträgen in niedersorbisch), unterstützte diesen Kurs. In ihren Artikeln betonte sie, wie unerlässlich es zur Stärkung der Demokratie sei, dass jede Sorbin, jeder Sorbe bereit ist, sich fürs große Ganze, für die Heimat einzubringen.
Die Domowina kooperierte Mitte der Zwanzigerjahre mit dem 1924 gegründeten Verband der nationalen Minderheiten Deutschlands. Mitglieder waren der Schleswigsche Verein (für die dänische Minderheit), der Bund der Polen in Deutschland, die Lausitzer Volkspartei (für die sorbische Minderheit), der Friesisch-Schleswigsche Verein und die Vereinigung der Litauer in Deutschland.
Im März 1926 tagte eine Hauptversammlung der Domowina im preußischen Wittichenau. Sie unterstützte uneingeschränkt, was der Verband nationaler Minderheiten Deutschlands der Regierung zur Gewährleistung der Rechte der Minderheiten am 10. März 1926 vorgeschlagen hatte. Die Verfassung sollte ergänzt werden, um die Angelegenheiten nationaler Minderheiten nicht länderspezifisch, sondern reichseinheitlich zu regeln.
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Ferner beantragte der Verband: „Gesetze dürfen nicht zuungunsten einer Minderheit ausgelegt oder angewandt werden“; es darf „keine Verächtlichmachung wegen Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit […] und wegen Gebrauchs der Minderheitssprache durch Behörden und Beamte erfolgen“ und es „ist ein Reichsminderheitenamt zu errichten, gegen dessen Entscheidungen ein Beschwerdeweg gegeben sein muss.“ So gewann der Dachverband sorbischer Vereine damals neue Sympathien.
Peter Kroh, 1944 in Namslau (Schlesien) geboren, Enkel und Biograf des sorbischen Poeten, Journalisten und Minderheitenpolitikers Jan Skala, veröffentlichte 2014 das Buch „Minderheitenrecht ist Menschenrecht. Sorbische Denkanstöße zur politischen Kultur in Deutschland und Europa“.
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