Reportage

„Lage verbessert sich“: Warum Millionen Syrer trotz neuer Hoffnung vorerst nicht heimkehren werden

In Damaskus gibt es wieder Benzin und Strom. Doch es bleibt ein zerstörtes Land, es gibt ungelöste Machtfragen. Und was passiert mit den Millionen Flüchtlingen? Ein Besuch vor Ort.

Ruslan Suleymanov
Ruslan Suleymanov
12 Min
Tankstellen ohne Schlangen, Strom rund um die Uhr, Hoffnung auf wirtschaftliche Erholung: Syrien erlebt erste Fortschritte nach Assad.

Tankstellen ohne Schlangen, Strom rund um die Uhr, Hoffnung auf wirtschaftliche Erholung: Syrien erlebt erste Fortschritte nach Assad.

© Moawia Atrash

Die Straßen von Damaskus und seinem Umland sind derzeit häufig von langen Staus geprägt. Noch vor anderthalb Jahren bildeten sich die längsten Schlangen vor allem an den Tankstellen. Der militärische Konflikt zwischen dem Iran, Israel und den USA führte auch in Syrien zu einem moderaten, aber nicht kritischen Anstieg der Kraftstoffpreise um rund zehn Prozent. Das Land bleibt weiterhin in erheblichem Maße auf Öl- und Gasimporte aus dem Ausland angewiesen.

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