Berlin–Hannover

Nächste Mega-Sperrung bei der Bahn: Was auf Pendler und ICE-Fahrgäste zukommt

Die Hauptstrecke nach Westen wird bis Ende 2027 zur Großbaustelle. Jetzt erklärt die DB, was das für die Reisenden bedeutet. Zum Schluss wird es heftig.

7 Min
Im Expresstempo von Berlin nach Rathenow und Stendal: Ein Regionalzug der Deutschen Bahn in voller Fahrt auf der Lehrter Bahn.

Im Expresstempo von Berlin nach Rathenow und Stendal: Ein Regionalzug der Deutschen Bahn in voller Fahrt auf der Lehrter Bahn.

© Volker Emersleben/Deutsche Bahn

Fernzugreisende sind planmäßig 60 bis 80 Minuten länger unterwegs. Pendler müssen Bus fahren. Berlin und Brandenburg steht die nächste große Streckensperrung bevor. Jetzt gab die Deutsche Bahn (DB) Einzelheiten zu den Bauarbeiten auf der Trasse nach Hannover bekannt. Im nächsten Jahr wird es für Pendler aus Rathenow und anderswo noch schlimmer: Denn dann wird auch noch der Bahnhof Spandau gesperrt. 

Gerade erst war die Hamburger Bahn zehneinhalb Monate außer Betrieb. Jetzt kommt das nächste Sanierungsprojekt in Sicht – diesmal auf der Lehrter Bahn zwischen Berlin-Spandau, Wustermark, Rathenow, Stendal, Wolfsburg und Lehrte kurz vor Hannover. 

Wie die DB nun bestätigte, wird die 221 Kilometer lange Verbindung Anfang Oktober 2026 über 14 Monate lang zur Großbaustelle. Ganz so schlimm wie auf der Hamburger Bahn soll es nicht kommen, verspricht Gerd-Dietrich Bolte von DB InfraGO: „Wir können einzelne Abschnitte phasenweise öffnen.“ Das sei eine gute Lösung für die Kunden.

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