Am späten Sonntagvormittag hat eine kräftige Regen- und Gewitterfront Berlin erreicht und die Stadt vorübergehend verdunkelt. Begleitet wurde der Niederschlag von Windböen, die flächendeckend über das Stadtgebiet hinwegzogen. Besonders betroffen waren neben der Hauptstadt auch der Süden und die Mitte Brandenburgs.
Der Starkregen überflutete zahlreiche Straßen. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.
Im Stadtgebiet von Berlin muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
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Auch für die Fußgänger wird es ungemütlich, wie hier auf der Klingelhöferstraße.
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Mehrere S-Bahn-Linie waren unterbrochen. Auf der Hauptstrecke zwischen Friedrichstraße und Tiergarten wurde der Zugverkehr lahmgelegt. Auch die Strecken zwischen Gesundbrunnen und Hauptbahnhof sowie zwischen Wedding und Gesundbrunnen waren betroffen. Mittlerweile rollt der Verkehr größtenteils wieder. Dennoch kommt es noch vereinzelt zu Ausfällen und Verspätungen, wie die Bahn mitteilt.
Feuerwehr ruft „wetterbezogenen Ausnahmezustand“ aus
Die Feuerwehr hatte einen „wetterbezogenen Ausnahmezustand“ ausgerufen. Hierbei handelt es sich um ein deutlich erhöhtes Aufkommen, wie die Feuerwehr mitteilt. Es kam zu mehreren Einsätzen wegen umgestürzter Bäume und überfluteter Straßen. Am Nollendorfplatz stürzte ein Baum auf die Hochgleise und bremste die U2 zwischen Potsdamer Platz und Zoologischer Garten aus.
Beim Sommerfest am Hansaplatz musste eine Person nach einem Stromschlag ärztlich behandelt werden.
Sturmschäden beim Sommerfest Offen für Kulturen am Hansaplatz.
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Auch die Berlin Tennis Open wurden nicht verschont. Es kam zu Überschwemmungen auf dem Gelände, sodass die Besucher evakuiert werden mussten.
Der Regen flutet den Zuschauerbereich bei den Berlin Tennis Open.
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Nach rund einer Stunde war der Spuk auch schon wieder vorüber. Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes ist im Anschluss mit etwas niedrigeren Temperaturen zu rechnen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte bereits im Vorfeld vor unwetterartigen Gewittern gewarnt. Zum kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni müssten sich Menschen im Freien auf Sturmböen, Hagel und kräftigen Starkregen einstellen, hieß es vom DWD. Innerhalb kurzer Zeit seien Niederschlagsmengen zwischen 20 und 40 Litern pro Quadratmeter möglich.
Unwettergefahr in Brandenburg und Berlin: Wetterdienst warnt vor kräftigen Gewittern
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