Es gibt Fußballer, die brauchen keine großen Auftritte neben dem Platz. Keine markigen Ansagen, keine Forderungen, keine Sätze, die am nächsten Tag in den Schlagzeilen stehen. Deniz Undav gehört offenbar zu dieser Kategorie. Nach seinem vielleicht wichtigsten Auftritt im Trikot der deutschen Nationalmannschaft blieb der Stürmer erstaunlich ruhig. Dabei hätte es nach diesem Abend eigentlich genug Gründe gegeben, um ein bisschen lauter zu werden.
Zwei Tore gegen die Elfenbeinküste, ein 2:1-Sieg nach 0:1-Rückstand und damit die sichere Qualifikation für das Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft. Ein paar Stunden später gab es sogar noch Unterstützung aus Curacao. Das 0:0 des WM-Neulings gegen Ecuador bescherte Deutschland den Gruppensieg. Im eigenen Spiel aber war Undav der Mann, der eine schwierige Partie mit seinen zwei Treffern entschieden hatte. Der Joker, der wieder einmal stach. Die Frage, die seitdem die deutsche Mannschaft begleitet: Bleibt der Stürmer des VfB Stuttgart der perfekte Mann für die entscheidenden Minuten von der Bank – oder muss Julian Nagelsmann ihn endlich von Beginn an bringen?
WM 2026
Luxus im DFB-Sturm: Warum Nagelsmann in der Undav-Debatte nur gewinnen kann
Zwei Tore und ein platter Zeh: Deniz Undav schießt Deutschland ins Sechzehntelfinale. Jetzt fordert Matthäus den Startelf-Einsatz. Was tut Nagelsmann?
6 Min
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Eine innige Umarmung für Doppeltorschütze Deniz Undav: Bundestrainer Julian Nagelsmann wusste nach dem Schlusspfiff ganz genau, bei wem er sich bedanken musste.
© Bahho Kara/Imago
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