An diesem Freitag könnte in Deutschland der bisherige Hitzerekord für den Monat Juni fallen. In Teilen Deutschlands sind Temperaturen von bis zu 40 Grad möglich. Zugleich steigt die Gefahr von Waldbränden.
Wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der Deutschen Presse-Agentur sagte, könne die bisherige Höchstmarke vor allem im Westen und Südwesten geknackt werden. Der bisherige Juni-Rekord stammt vom 30. Juni 2019, als in Bernburg in Sachsen-Anhalt 39,6 Grad gemessen wurden. Der bislang höchste in Deutschland registrierte Wert liegt laut DWD bei 41,2 Grad, gemessen am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl.
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DWD rechnet mit Temperaturen bis 37 Grad in Ostdeutschland
In Berlin erwartet der DWD am Freitag zunächst sonniges und trockenes Wetter. Zum Nachmittag und Abend sollen im Westen und Südwesten einzelne Schauer und Gewitter aufziehen, lokal mit Unwettergefahr durch Starkregen und Hagel. Die Höchstwerte liegen zwischen 31 und 38 Grad, im Westen und Südwesten örtlich bis zu 40 Grad.
In Mecklenburg-Vorpommern bleibt es am Freitag sonnig und trocken. Die Höchstwerte liegen der Prognose zufolge bei 32 bis 35 Grad. In Thüringen und Sachsen-Anhalt erwartet der DWD am Freitag sonniges und trockenes Wetter mit Höchstwerten zwischen 35 und 37 Grad. Im Bergland sowie im Harz werden 28 bis 34 Grad erreicht. Ähnlich sieht es in Sachsen aus.
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Der Waldbrand-Gefahrenindex des DWD zeigt in den kommenden Tagen ein steigendes Feuerrisiko an. Für Donnerstag wird in weiten Teilen des Südens Stufe vier von fünf erwartet, was eine hohe Gefahr bedeutet. Für Teile Brandenburgs wird sogar die höchste Stufe fünf prognostiziert.
Laut DWD trocknet bei Hitze die Vegetation schneller aus, auch die Bodenfeuchte geht schneller verloren. Heiße und trockene Winde könnten dazu beitragen, dass sich Brände rasch ausbreiteten und schwerer zu bekämpfen seien. Im Südwesten entlang des Rheins gilt nach Angaben des Wetterdienstes bereits bis Dienstagabend eine amtliche Warnung vor extremer Hitze.
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