Das Restaurant „Rutz“ im Berliner Ortsteil Mitte ist bei der aktuellen Michelin-Verleihung erneut mit drei Sternen ausgezeichnet worden. Damit behält Berlin sein einziges Restaurant in der höchsten Kategorie des renommierten Gastronomieführers.
Das „Rutz“ zählt nach Angaben des Hauses zu den führenden Adressen der Fine-Dining-Szene der Hauptstadt. Mit der erneuten Auszeichnung sichert sich der Betrieb seinen Platz in der Spitzengastronomie.
Die Küche verantwortet Küchenchef Marco Müller. Er setzt nach Eigenangaben des Restaurants auf eine moderne, stark produktorientierte Linie, die saisonale Zutaten aus der Region rund um Berlin in den Mittelpunkt stellt.
Weitere Auszeichnungen für Berliner Restaurants
Berlin bleibt weiter ein lohnendes Ziel für Feinschmecker: 19 Restaurants in der Hauptstadt hat der Gourmetführer mit Sternen ausgezeichnet - das sind drei weniger als vor einem Jahr.
Zwei Sterne gingen wieder an die Restaurants „Coda“, „Facil“, „Horváth“ und „Tim Raue“. 14 Berliner Restaurants können sich erneut über einen Stern der Gourmet-Tester freuen - Neuzugänge gab es nicht. Die Zahl der Ein-Sterne-Gastronomien sank aber um 3 Lokale: „Bieberbau“, „prism“ und „Skykitchen“ mussten ihren Stern aus dem vergangenen Jahr abgeben.
In der höchsten Kategorie mit drei Michelin-Sternen gab es einen Neuzugang: Das Restaurant „L.A. Jordan“ in Deidesheim mit Chefkoch Daniel Schimkowitsch. Insgesamt vier neue Restaurants können sich über die Auszeichnung in der Kategorie der 2-Sterne-Restaurants freuen.
Zwei Restaurants aus MV neu mit einem Stern, Sachsen verliert einen Stern
Neu mit einem Stern ausgezeichnet wurden 20 Restaurants in Deutschland. Darunter sind auch zwei Adressen in Mecklenburg-Vorpommern: die „Ostseelounge“ in Dierhagen und das Gourmetrestaurant „1751“ in Schwerin.
In Sachsen konnten acht Restaurants ihren Michelin-Stern verteidigen. Zu den mit einem Stern ausgezeichneten Restaurants gehören wie im Vorjahr „Frieda“, „Stadtpfeiffer“ und „Kuultivo“ in Leipzig, „Heiderand“, „Elements“ und „Genuss-Atelier“ in Dresden sowie das „St. Andreas“ in Aue - Bad Schlema und das „Atelier Sanssouci“ in der Villa Sorgenfrei in Radebeul.
Nicht mehr im „Guide Michelin“ vertreten ist dagegen das „Juwel“ im Hotel „Bei Schumann“ in Schirgiswalde-Kirschau. Die Betreiber hatten im vorigen Jahr eine kreative Pause eingelegt.
Auch Brandenburg und Sachsen-Anhalt verteidigen ihre Sterne
In Brandenburg wurden erneut drei Restaurants mit einem Stern geehrt: Das „Sawito“ in Falkensee westlich von Berlin, in Potsdam das „Kochzimmer“ in der Gaststätte „Zur Ratswaage“ sowie die „Alte Überfahrt“ in Werder (Havel). Auch die Wernigeröder Häuser „Restaurant Pietsch“ und „Zeitwerk“, sowie das „Restaurant Speiseberg“ in Halle verteidigen ihre Sterne.
Bereits zum zweiten Mal in Folge fand die Michelin-Guide-Ceremony im Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt am Main statt. Der Guide Michelin feiert in diesem Jahr sein 60. Bestehen. 1966 wurden zum ersten Mal die Gourmetsterne hierzulande vergeben, damals wurden 66 Restaurants ausgezeichnet. Die begehrten Auszeichnungen gelten für jeweils ein Jahr.
Vor Michelin-Sterneverleihung: Warum ein Blick nach Sachsen-Anhalt sich lohnt – und was Berlin erwartet
Von Szechuan-Nudeln bis Döner: Wo ein Sternekoch sich in Berlin gerne bekochen lässt
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]